Tel: 02041-29845     E-Mail: info@hirschfelder-walisko.de

Tel: 02041-29845     E-Mail: info@hirschfelder-walisko.de

Arbeitsrecht Bottrop

Arbeitsrechtsbuch

Teile diesen Beitrag

Share on facebook
Share on linkedin
Share on twitter
Share on email

Juristische Sicherheit am Arbeitsplatz

Im 19 Jahrhundert waren zwölf bis dreizehn Stunden am Tag keine Ausnahme, sondern die Regel. Die Löhne waren so niedrig, dass sogar Kinder mitarbeiten mussten, damit Familien über die Runden kamen. Im Laufe der Jahre wurden die Arbeitsbedingungen zwar noch nicht grundlegend besser, aber das Arbeitsrecht, das 1940 aus diesen widrigen Umständen heraus entstand, erleichterte einige Bereiche. Dieses Arbeitsrecht ist bis heute eines der wichtigsten Rechtsgebiete. 

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Jeder Mensch hat Rechte in seinem Job. Verordnungen, Gesetze und sonstige Bestimmungen sind im Arbeitsrecht verankert. Sie schützen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Alle Personen, die Arbeit in einem Betrieb leisten und sich an Vorschriften zur Art, Zeit, Ort und Ausführung der Arbeit halten müssen, fallen unter das Arbeitsrecht.

Anders als 1840 ist das Arbeitsrecht heute dazu da, Arbeitnehmern den Rücken zu stärken. Unterschieden wird es durch Individualarbeitsrecht und kollektivem Arbeitsrecht. Im Individualarbeitsrecht geht es um die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Das kollektive Arbeitsrecht beschäftigt sich hingegen mit der Rechtsbeziehung zwischen dem Arbeitgeber und den Vertretern der Arbeitnehmer.

Die Rechtsgrundlage – der Arbeitsvertrag

Der Arbeitsvertrag bestimmt die rechtliche Grundlage der Tätigkeit und ist somit unerlässlich, damit das Arbeitsrecht überhaupt greift. Weil es in Deutschland keine wirkliche Regelung über die Form des Arbeitsvertrages gibt, kann er mündlich und auch schriftlich geschlossen werden. Einzige Ausnahme ist der befristete Arbeitsvertrag. Er muss § 14 Absatz 4 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) zufolge, stets in schriftlicher Form vorliegen.

Arbeitsrecht – Arbeitszeit

Wie anfänglich erwähnt, waren die Arbeitsbedingungen im 19 Jahrhundert ziemlich miserabel, um Arbeitnehmer vor überdurchschnittlicher Arbeitszeit zu schützen, wird in den gesetzlichen Bestimmungen die Zeit pro Tag, pro Monat und Jahr sowie Pausen und Urlaub klar geregelt. In ihnen wird außerdem die Höchstarbeitszeit definiert. Diese liegt bei acht Stunden täglich und darf zehn nicht überschreiten. Arbeitnehmer dürfen an höchstens 60 Tagen im Jahr zehn Stunden arbeiten. Sollte es anders sein, finden Arbeitnehmer Erfahrung, Kompetenz und juristische Vielfalt im Arbeitsrecht Bottrop. 

Arbeitsrecht – Urlaub

Das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) regelt den Urlaubsanspruch. Dabei geht es um den Mindesturlaub, auf den tatsächlich jeder Arbeitnehmer Anspruch hat. Egal, ob Teilzeitarbeiter, Aushilfen oder Praktikanten. Beispielsweise beträgt der Mindesturlaub bei einer Sechstagewoche 24 Tage pro Jahr, bei fünf Tagen sind es 20 Urlaubstage. Selbstverständlich gibt es Einzelarbeitsverträge, Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen, die etwas anderes regeln, allerdings darf nur aufgestockt werden. Arbeitsrecht Bottrop unterstützt Arbeitnehmer, wenn der Mindesturlaub nicht gewährt wird. 

Arbeitsrecht – Kündigung 

Grundsätzlich haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber das Recht zu kündigen. Wird ein Arbeitnehmer gekündigt, sind folgende Punkte relevant:

  • betriebsbedingte Kündigung: Hat sich die Auftragslage negativ verändert, kann es zum Personalabbau kommen. 
  • personenbedingte Kündigung: Kann der Arbeitnehmer durch zu häufiges und langes Kranksein die Arbeitsanforderungen nicht mehr erfüllen, kann er gekündigt werden.
  • verhaltensbedingte Kündigung: Wird der Arbeitnehmer auffällig und erhält sogar Abmahnungen, kann er gekündigt werden. 

Allerdings ist der Arbeitgeber verpflichtet, sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten, wie beispielsweise die Kündigungsfrist. Die Dauer ist an die Betriebszugehörigkeit geknüpft und kann von vier Wochen bis sieben Monate betragen. Oftmals ist es so, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer auch nicht mit Rücksicht auf die Kündigungsfrist entlassen kann, dann wird eine Abfindung angeboten, wenn der Arbeitnehmer selbst kündigt, bzw. einen Aufhebungsvertrag unterschreibt. 

Bei allen geregelten Rechten und Pflichten, geht es in vielen Fällen nicht ohne Anwalt. Das Arbeitsrecht Bottrop kann in jeglicher Hinsicht für Aufklärung sorgen und Rechte einklagen. Entspricht die Höhe der Abfindung nicht den Erwartungen oder betrachtet der Arbeitnehmer die Kündigung als nicht gerechtfertigt, benötigt er einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht. 

Weitere Beiträge

Arbeitsrechtsbuch
Allgemein

Arbeitsrecht Bottrop

Juristische Sicherheit am Arbeitsplatz Im 19 Jahrhundert waren zwölf bis dreizehn Stunden am Tag keine Ausnahme, sondern die Regel. Die Löhne waren so niedrig, dass

Familienrecht
Allgemein

Familienrecht

„Von weitem sieht eine Ehe   außerordentlich einfach aus.“ – Hans Fallada  Dass es nicht immer einfach ist, zeigen die Scheidungen seit den 90er-Jahren. Denn jede dritte Ehe wird mittlerweile geschieden. Wenn es

WICHTIGER HINWEIS:

Auf Grund technischer Probleme sind wir vorübergehend weder telefonisch noch per Mail erreichbar.